Kunst und Kultur

Die Triodos Bank hat bei der Finanzierung von Kunst und Kultur seit vielen Jahren eine Vorreiterrolle.

Diese Erfahrung war 2011 von besonderer Bedeutung, da es in vielen Ländern aufgrund weitreichender Sparmaßnahmen zu Haushaltskürzungen und vielerorts zu drastischen Einschnitten besonders im Kunst- und Kulturbereich kam.

Die Triodos Bank nahm diese Entwicklung zum Anlass, viel Zeit in die Aufklärung des Sektors zu investieren und über die Möglichkeit einer Bankfinanzierung als nachhaltige Alternative zur Abhängigkeit von immer unsicherer werdenden Fördermitteln zu informieren.

Triodos Cultuurfonds (Niederlande)

Die Triodos Bank bietet ihren niederländischen Kunden den Triodos Cultuurfonds an. Der Fonds wurde 2006 aufgelegt und investiert in Projekte, die laut Definition des niederländischen Staates zur Verbesserung und Erhaltung von Kunst und Kultur beitragen. Der Fonds will durch Förderung des unternehmerischen Geistes in den Bereichen Kunst und Kultur dazu beitragen, dass sich die Akteure dort aus der Abhängigkeit von Subventionen, Fördermitteln und Wohltätigkeit lösen.

2011 sank das Nettofondsvermögen des Triodos Cultuurfonds um 14,8 % auf 165 Mio. EUR. Die Rendite lag bei 6,0 % (die Steuervergünstigung für Anlagen in den Kultursektor von bis zu 2,2 % für private Anleger ist in dieser Zahl noch nicht enthalten). Dieser Rückgang ist zu einem großen Teil auf Änderungen im niederländischen Steuerrecht in Bezug auf Anlagen in den Kultursektor Ende 2010 zurückzuführen.

Kunst und Kultur – Aussichten für 2012

Triodos Investment Management will den Triodos Cultuurfonds beibehalten und daneben neue Finanzinstrumente zur Förderung des Kultursektors in den Niederlanden entwickeln. Außerdem soll das Konzept Kunst- und Kulturinvestmentfonds auch auf andere Niederlassungen der Triodos Bank übertragen werden.

Das Portfolio des Triodos Cultuurfonds wird 2012 mit Blick auf die Renditeziele weiter angepasst. Der Triodos Cultuurfonds dürfte daher ein attraktives Anlageinstrument zur Förderung des niederländischen Kultursektors bleiben und wieder an den Wachstumstrend der Vorjahre anknüpfen können.